Warum du kein Haus auf fremden Grund errichten solltest

Andreas Bender | © Marlen Watzl

Würdest du dein Haus auf einem Grundstück bauen, das nicht dir gehört?
Nein, keine Scherzfrage, das meine ich ernst.

Ja, natürlich würdest du dein Haus nicht auf einem Grundstück bauen, das nicht dir gehört. Ist ja total klar.

Trotzdem gibt es Menschen, die sogar ihr ganzes Business, mit dem sie ihr Geld verdienen, ihre Familie ernähren, auf fremdem Grund bauen. Wenn es dann irgendwann puff macht und das Haus bzw. das Business über Nacht weg ist, ist das Geheule groß.

Was meine ich damit?

Im Juni 2016 hatte ich diesen Satz das erste mal in Dortmund von Dirk Kreuter auf seiner Vertriebsoffensive gehört.*

„Baue kein Haus auf fremdem Grund.“

Er redete von den vielen Followern auf Facebook, Instagram & Co., die man sich über viele Jahre aufbaut. Oder das Business oder den Shop auf Amazon oder eBay.
Du wärst nicht der Erste, dessen Account von Facebook gesperrt wird, weil du in einem Post gegen die Richtlinien verstoßen hast oder Facebook & Co. irgendwas „verdächtiges“ an deinem Account aufgefallen ist. Dann stehst du von jetzt auf gleich ohne Kunden da. Du kannst sie nicht mal informieren, dass du nebenan ein neues Geschäft aufbaust. Nix. Weg sind sie. Dein Umsatz auf Null.

Ich kenne mehr als genug Coaches, Berater, Trainer und andere Selbständige, denen ihr Facebook Account oder Instagram Account gesperrt oder gehackt wurde. Ich zähle auch dazu. Ein weiteres Beispiel für den Verlust des Business ist, wenn der Algorithmus wieder geändert wird und dadurch deine Reichweite in den Keller geht.
Es gibt auch Menschen, die sich ein T-Shirt-Business aufgebaut haben, also T-Shirt-Designs bei einem Shirt Anbieter hochladen und für jeden Verkauf eines ihres Designs Provision bekommen. Bei einem Shirt-Anbieter habe ich es live mitbekommen, da wurde geschäftspolitisch von heute auf morgen die Provision um fast 2/3 gekürzt. Das heißt, dass man jetzt den Umsatz mit Shirts verdreifachen muß, um die gleiche Provision zu erhalten, wie vor der Kürzung. Und deine Kunden kennst du nicht mal.

Verstehe Facebook & Co. als ein Werkzeug, ein austauschbares Werkzeug, dass dir jederzeit genommen werden kann, um an Interessenten / Kunden zu kommen. Als Werkzeug ist das toll. Siehe aber unbedingt zu, dass du selbst den Kontakt zu diesen Interessenten / Kunden hast. Wie du das anstellst?

Wie du selbst den Kontakt zu deinen Followern bekommst

Baue dir eine Liste auf. Eine E-Mail-Liste. Den guten alten Newsletter. Nur nenne ihn bloß nicht so. Siehe zu, dass du deine Interessenten / Kunden in diese Liste rein bekommst. Diese Liste ist dir. Die kann dir keiner nehmen. Du hast den direkten Kontakt zu deinen Interessenten und bestimmst selbst, wie oft du diesen aufbaust. Du kannst dir jederzeit die E-Mailadressen deiner Leute von deinem Newsletter Anbieter herunterladen und auf deinem Rechner speichern. Oder damit zu einem anderen Newsletter Anbieter gehen. Ja und zur Not auch Mails per Hand versenden. Es ist DEINE Liste!

Nachdem mir eines meiner Facebook-Konten gehackt wurde und ich umziehen muß, bin ich jetzt wieder verstärkt dabei, meine Liste zu füllen. Am Anfang kann das langwierig sein, aber es lohnt sich und geht mit der Zeit immer schneller.
Ich nutze dazu den Anbieter Klick-Tipp*, hier ist alles in Deutsch, Datenschutzkonform und einen tollen Support haben die auch. Auch meine Frau baut ihre Liste über Klick-Tipp* auf.

Wie du deine Liste füllen kannst, darüber liest du hier demnächst in meinem Blog. Damit du rechtzeitig die Info bekommst, wenn der Artikel online geht, trage dich jetzt gleich hier in meine Business-Post ein, damit du nichts verpasst.

Foto: Marlen Watzl

*) Diese Seite enthält teilweise Werbung. Affiliate-Links für die ich eine kleine Provision bekomme. Du zahlst jedoch den gleichen Preis, wie ohne diese Links. Also eine tolle Möglichkeit einfach mal Danke zu sagen.🙏 😃

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